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Bewegung als Schlüssel zu mehr Resilienz

Psychische Belastungen in der Arbeitswelt

Arbeitsbelastung entsteht heute weit mehr durch psychische Faktoren als durch lange Arbeitszeiten. Häufige Unterbrechungen, widersprüchliche Anforderungen, steigender Leistungsdruck oder fehlende Wertschätzung führen dazu, dass viele Mitarbeitende dauerhaft unter Stress stehen. Hält dieser Zustand an, droht emotionale Erschöpfung – das Kernsymptom eines Burnouts. Bleiben Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol dauerhaft erhöht, fehlt dem Körper die Möglichkeit zur Regeneration. Müdigkeit, Zynismus, sinkende Motivation, Schlafprobleme und Verlust an Lebensfreude sind typische Warnsignale.

Die Folgen chronischer Stressbelastung

Ein dauerhaft hoher Spiegel von Adrenalin und Cortisol kann weitreichende gesundheitliche Folgen haben. Ständiger Adrenalinstress belastet Herz und Kreislauf und schwächt langfristig die Reaktionsfähigkeit des Körpers. Ein chronisch erhöhter Cortisolspiegel begünstigt darüber hinaus Entzündungen, Bluthochdruck, Schlaf- und Gedächtnisprobleme sowie Gewichtszunahme. Auch das Immunsystem leidet: Der Körper reagiert weniger zielgerichtet, da er in dauerhafter Alarmbereitschaft nicht mehr verlässlich zwischen schädlichen und harmlosen Stoffen unterscheiden kann, was Autoimmunerkrankungen, Allergien und andere Stressfolgeerkrankungen begünstigt.

Bewegung als wirkungsvolles Gegengewicht

Eine der effektivsten Gegenmaßnahmen ist erstaunlich einfach: Bewegung. Regelmäßige körperliche Aktivität baut Stresshormone nachweislich ab, stabilisiert den Kreislauf und fördert das mentale Wohlbefinden. Viele Menschen berichten, dass sie beim Laufen oder Wandern nicht nur körperlich entspannen, sondern auch gedanklich klarer werden. Ausdauersport setzt zudem Serotonin, Dopamin und Endorphine frei – natürliche Gegenspieler von Stress. Wandern und Laufen sind dabei besonders niedrigschwellige Formen der Bewegung: kaum Ausrüstung, überall durchführbar, für jedes Alter geeignet. Die Natur wirkt zusätzlich beruhigend und stärkt die mentale Widerstandskraft.

Warum Unternehmen profitieren

Bewegungsangebote fördern nicht nur die Gesundheit, sondern auch Teamgeist, Arbeitszufriedenheit und Arbeitgeberattraktivität. Gerade im betrieblichen Gesundheitsmanagement gewinnen niedrigschwellige, gemeinschaftliche Formate an Bedeutung: Sie stärken die Resilienz der Mitarbeitenden und schaffen positive Erlebnisse, die weit über den Arbeitsalltag hinauswirken.

Praktische Empfehlungen für den Einstieg

  • Mit kleinen Schritten beginnen: Kurze Strecken wählen und regelmäßig wiederholen.
  • Auf die Eigenmotivation vertrauen: Bewegung wirkt schnell positiv – wichtig ist, dran zu bleiben, bis die Motivation von selbst wächst.
  • Natur nutzen: Ob Park, Wald oder Berge – draußen verstärkt sich der Erholungseffekt spürbar.
  • Gemeinsam aktiv werden: In Gruppen fällt es leichter, Routinen zu etablieren und langfristig beizubehalten.
  • Unternehmen einbinden: Gesundheitstage, Firmenläufe oder gemeinsame Wandertouren fördern Austausch, Zugehörigkeit und Motivation. Gern unterstützen wir euch dabei!

Fazit: Gemeinsam in Bewegung kommen

Ob Laufen oder Wandern – entscheidend ist, in Bewegung zu kommen und positive Erfahrungen zu schaffen. Besonders leicht fällt das, wenn man sich konkrete Ziele setzt und Erlebnisse mit anderen teilt, wie bei unseren Events: ob Citylauf, Nachtlauf oder SachsenTrail, REWE Team Challenge, FirmenWanderTag oder AdventureWalk – wer solche Momente erlebt, spürt nicht nur die positive Wirkung auf Körper und Psyche, sondern gewinnt auch Motivation, Gelassenheit und Lebensfreude im Alltag.

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>>> Podcast-Tipp: Laufszene Geflüster #116 mit Dr. Ulla Nagel: die Arbeitspsychologin spricht über Burnout – und erste Schritte hinaus